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10 Dinge die passieren, wenn du ständig gestresst bist

Kennst du auch diese Situationen in denen alles schief geht? Dein Wecker hat nicht geklingelt und du wirst erst mit dem Gezwitscher der Vögel wach. Völlig panisch läufst du ins Bad, mit dem rechten Bein steckst du bereits in der Hose, doch der linke Fuß will nicht so recht und du fällst hin. Die Zahnpasta ist alle und suchst hektisch nach Ersatz und nimmst aus Not etwas Seife in den Mund. Du schnappst dir deine Jacke und ziehst die Tür zu. Scheiße die Schlüssel liegen noch drin. Jetzt heißt es sprinten, mittlerweile ist es 08:23 Uhr. Du hättest vor 2 Stunden und 23 bei der Arbeit sein müssen. Du rennst zur Bahn, die genau in dem Moment deiner Ankunft losfährt. Frustriert sinkst du in dir zusammen und wünschst dir eine Speicher- und Ladefunktion für dein Leben.

So oder so ähnlich sieht für viele Menschen der Alltag aus. In dem folgenden Artikel erfährst du, was passiert, wenn du ständig unter Strom stehst und dem Stress keine Entspannung gegenüberstellst. (Lesezeit circa 9 Minuten)

1. Dein Blutdruck steigt

Durch den permanenten Stress, befindest du dich in einer physiologischen Überaktivität. Dein vegetatives Nervensystem ist auf Gefahr gepolt, daher möchte dein Körper dein Überleben sichern und stellt sich auf eine Flucht- oder Kampfsituation ein. D.h. dass auch dein Blutdruck steigt, dein Herz schneller pumpt. Stellst du dir vor, dass dein Herz wie ein Motor funktioniert, fährst du nun mit erhöhter Drehzahl. Dadurch steigt die Abnutzung und dein Motor kann Schaden nehmen. Genau wie ein Automotor, ist es schlecht für das Herz, ständig mit zu hoher Drehzahl zu arbeiten. Die Folge ist häufig Bluthochdruck. Gegen Bluthochdruck, kann dir das Autogene Training helfen. Hierfür haben wir einen Onlinekurs entwickelt, der es dir möglich macht, das Verfahren Zeitunabhängig zu lernen. 
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2. Du hyperventilierst

In stressigen Momenten benötigt dein Gehirn und Körper viel Sauerstoff, daher verlängert sich deine Einatmungsphase etwa um das Doppelte. Deine Ausatmungsphase hingegen verkürzt sich. Die Folge: Es sammelt sich verbrauchter Sauerstoff in Form von Co2 in deinem Körper an, was eine Übersäuerung fördert und dir mächtig Energie raubt. Schließlich sind, mit Co2 gesättigte Alveolen nicht in der Lage, Sauerstoff zu binden. Die Folge ist Konzentrationsmangel und Energiemangel.

3. Du verlierst Energie

Energiemangel ist das Stichwort für Fakt Nummer 3. Dein Stoffwechsel verändert sich in stressigen Momenten. Statt Energie einzuspeichern, schaltet dein Organismus um in die Energiebereitstellung und Verbrauch. Was im ersten Moment nach einer tollen Strategie zum Abnehmen klingt, sorgt im zweiten Schritt aber meistens für Heißhunger und Unregelmäßigkeit in der täglichen Ernährung, was deine inneren Organe zusätzlich belastet.

4. Du bekommst Nährstoffmangel

Die Pausen sind im stressigen Alltag meist die ersten Puffer die übergangen werden. Gegessen wird in deutschen Großraumbüros häufig während er Arbeit, weil sonst keine Zeit da ist. Doch wie gesund kann es sein, sich das Mittagessen „nebenbei“ reinzuschaufeln? Blickst du auf einen Bildschirm und stehst innerlich unter Stress, befindet sich dein Blut noch in den Armen und Beinen, damit du kampf- bzw. fluchtbereit bist. Doch natürlich fehlt es dann deinen inneren Organen, die für die Verstoffwechselung deiner Nahrung Blut benötigen. Bedeutet also, dass die Nähr- und Vitalstoffe nicht verarbeitet, sondern ausgeschieden werden.

5. Deine Muskeln verspannen

Neben den internistischen Folgen, kennst du natürlich auch die Auswirkung von Stress auf deinen Körper. Deine Muskeln verhärten sich und dein Rücken schmerzt. Dass liegt daran, dass dein gerader Bauchmuskel unter Spannung steht. Als Verbinder zwischen Becken und Brustkorb, hat er die Aufgabe, deine inneren Organe zu schützen. So zieht er dich bei Gefahr oder Stress, ein Stückchen nach vorne-unten, wobei dein Zwerchfell komprimiert wird und nicht mehr vernünftig arbeiten kann. (Siehe Sauerstoffmangel). Zudem verspannt sich deine Rückenmuskulatur, die natürlich gegen deine leichte Vorneigung am Arbeitsplatz vorgehen möchte. Insgesamt werden deine Muskeln härter, aber gleichzeitig auch müde, schließlich stehen sie in einer permanenten Anspannung. Hierbei hilft übrigens die Muskelentspannung ganz hervorragend!

6. Deine Zähne leiden

Durch den erhöhten Muskeltonus, erhöht sich auch die Spannung in deiner Gesichtsmuskulatur. Chronische Zahnschmerzen, Knirschen und kaputter Zahnschmelz sind häufig ein Zeichen für nächtliches knirschen, reiben oder beißen. Wenn du deinen Stress nächtlich so verarbeitest, verschlechtert sich gleichzeitig deine Schlafqualität. Zudem kann dir im schlimmsten Fall ein Stück Zahnschmelz, oder Zahn abbrechen. Daher solltest du neben Entspannungsverfahren auch über eine Beißschiene nachdenken. In dem Kurs Muskelentspannung, wird das Thema Schlaf noch einmal gesondert behandelt.  
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7. Deine Schlafqualität sinkt

Je nach Situation, kann chronischer Stress auch starken Einfluss auf deine Schlafqualität nehmen. Gedankenkreise, ständiges Aufwachen, mit dem Gefühl etwas vergessen zu haben, oder aber Ein- und Durchschlafprobleme sind häufig ein Indiz für einen zu stressigen Alltag. Dein Unbewusstes versucht nachts den Stress zu verarbeiten und durchläuft hierbei mehrere Schlafphasen. Wird dieser Schlafrhythmus gestört oder unterbrochen, öffnet sich ein Teufelskreis aus Energiemangel, Anforderung und abnehmender Leistungsfähigkeit.

8. Deine Nerven liegen blank

In stressigen Momenten, bist du durch deine Muster Flucht und Kampf, häufig aggressiver und genervter als sonst. Deine Nerven liegen schnell blank und du reagierst anders, als du es in einer normalen Situation machen würdest. Häufig tut dir dein Verhalten im Nachhinein sehr leid und du würdest es am liebsten ungeschehen machen. Zu dieser Gattung von Stressreaktionen, gehören auch Wutausbrüche, gesteigerter Zynismus oder Sarkasmus. Eine Entschuldigung ist meist angebracht, kann dir persönlich aber noch zusätzlichen Stress machen. Hier ist innere Achtsamkeit gefragt. Denn je besser du deine Stressverstärker und inneren Antreiber kennst, desto eher kommst du deinem Stress auf die Schliche. Wie das geht? Das erfährst du im Kurs Stressmanagement!
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9. Deine Suchtgefahr steigt

Ist dein Alltag extrem stressig, greifst du vielleicht zu Mitteln die dich aufputschen. Dazu zählen Energiedrinks, Kaffee oder andere Substanzen, die dir kurzfristig einen Energieschub geben. Das kann auch der Schokoriegel oder die Cola sein! Auch steigt das Risiko, dass du schneller zu legalen Drogen wie Alkohol oder vermehrt zur Zigarette greifst. Bist du Raucher, merkst du häufig, dass du in stressigen Momenten gerne eine Rauchen würdest, denn scheinbar fühlst du dich dann besser. Achtung: Dir geht es besser, weil du an der frischen Luft bist und etwas Abstand zur Situation gewinnst, also warum nicht um den Block gehen, statt zu quarzen?

10. Deine Beziehung ist in Gefahr

Rückzug ist eine häufige Reaktion von gestressten Menschen. Sie sehnen sich nach Einsamkeit, Ruhe, Entspannung. Achtung, auch hier liegt eine Gefahr. Freundschaften und Beziehungen müssen gepflegt werden und erfordern ebenfalls Zeit. Anderenfalls gehen diese wertvollen Beziehungen in die Brüche, was dir das Gefühl geben kann, alleine da zu stehen. Sorge also dafür, dass du „Familienzeiten“ oder „Freundeszeiten“ bzw. Zeiten für deine Partnerschaft einrichtest, denn hier liegt großes Potential für Erholung und Entspannung. Der zwischenmenschliche Austausch sollte unter deinem Alltagsstress nicht leiden, denn sonst können Freundschaften und Beziehungen schnell scheitern.

Und wie siehts bei dir aus?

Ich hoffe du hast dich in möglichst wenigen dieser 10 Punkte wiedergefunden. Falls doch, mach dir bitte bewusst, dass jeder Mensch Stress hat und dass dieser zum Leben dazu gehört. Sorge aber durch Entspannungsverfahren, wie durch die Muskelentspannung oder das Autogene Training, oder durch Bewegung und Sport für regelmäßigen Ausgleich. Wir Entspannungshelden, bieten dir in unseren Onlinekursen, viele nützliche Tips und Tricks für deine Entspannung an.

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