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Burnout - Ernste Gefahr oder doch nur heiße Luft?

Burnout – Modediagnose der heutigen Neuzeit?

Das Burnout ist wohl die Erkrankung die in den letzten Jahren am meisten Aufsehen erregt hat.  Direkt nach Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (2011 – 2017 +0,5%) stehen seit drei Jahren nun die psychischen Erkrankungen an zweiter Stelle der Arbeitsunfähigkeitstage Statistik (2011 waren es noch 13,7%, 2017 bereits 16,7%,). Erkrankungen wie Burnout und Depressionen sind also, glaubt man der Statistik deutlich auf dem Vormarsch.

Woran erkennt man ein Burnout? Das Burnout setzt sich zusammen aus einer Mischung aus emotionaler, sozialer und körperlicher Erschöpfung. Die häufigsten Warnsignale sind auf emotionaler Ebene: permanente Überforderung, Frustration und Aggression, Leidenschaftslosigkeit und der Verlust des Idealismus. Sozial macht sich das Burnout durch übertriebene Konfliktvermeidung, Einsamkeit, Widerwillen und Ängste vor dem Umgang mit Menschen bemerkbar. Häufig kommt es dadurch zu einem Teufelskreis aus privaten und beruflichen Beziehungskonflikten. Auf körperlicher Ebene beschreiben betroffene fast immer die andauernde Müdigkeit und Erschöpfung. Diese resultiert meist aus Schlafstörungen und dem geschwächten Immunsystem. Aber auch die typischen Volkskrankheiten wie Verdauungsprobleme, Tinnitus, Muskelverspannungen und verstärktes Knirschen oder Reiben mit den Zähnen seien schon erste Warnsignale für eine Stressüberlastung.

Die 12 Stadien des Burn-out Syndroms

Am Burnout-Syndrom erkrankte Menschen durchlaufen in der Regel 12 Stufen. Die einzelnen Stufen verlaufen schleichend und gehen ineinander über, so dass eine klare Abgrenzung häufig nicht möglich ist. Präventionskurse setzen hierbei bei den Stufen eins bis vier an. Als Teilnehmer der Progressiven Muskelentspannung, dem Autogenen Training oder dem Stressmanagement wirst du befähigt, dein eigenes Verhalten zu reflektieren und zu verändern. Darüber hinaus erlernst du als Besucher des Präventionskurses wissenschaftliche Entspannungsverfahren und Atemtechniken, deren Wirkung nachgewiesen und erprobt ist. Eine erste Einschätzung ob du gefährdet bist oder nicht, erhältst du in dem folgenden Onlinetest: 

https://www.burnout-fachberatung.de/burnout-test.htm

Stadium 1: Hohe Erwartungen

Eigenes Beispiel: In meiner Zeit als Pädagoge befand ich mich in dieser Stufe, als ich auch nach Feierabend noch Hilfepläne für die von mir betreuten Familien schrieb und darüber nachdachte, wie ich die Situation meiner Klienten verbessern könnte.

Die erste Stufe des Burnouts kennst du auch. Du hast eine hohe Erwartung an dich selber und möchtest stets gute bis sehr gute Arbeit abliefern. Dadurch, dass du alles nahezu perfekt machen willst, fällt es dir schwer abends oder am Wochenende abzuschalten. Dadurch verlierst du die Fähigkeit zur Regeneration. Du solltest nun dringend Entspannungsverfahren erlernen um die Fähigkeit des Entspannens zu schulen und zu erhalten! Das geht beispielsweise bei mir: https://www.johannes-förster.de/Kurse

Stadium 2: Einzelkämpfertum

Eigenes Beispiel: Die von mir betreuten Familien haben viele Dinge nicht auf die Reihe bekommen. So wurden Arztbesuche mit den Kindern, Behördengänge usw. von mir begleitet oder durchgeführt. Die Folge: Ich hatte immer noch mehr Aufwand und Arbeit. Aufgaben an die Familien zu delegieren oder abzugeben, war in dieser Phase ein No-Go für mich. Hätte mich aber enorm entlastet.

In dem zweiten Stadium befindest du dich, wenn du verstärkten Einsatz zeigst. Du machst mehr als notwendig und gibst immer 110%. Unterstützung nimmst du keine an, schließlich denkst du, dass es keiner so gut kann wie du selbst. Du erlebst das Delegieren also als zeitaufwendig und umständlich. Achtung: Hierbei wirst du dich verzetteln! Beschränke dich auf deine Kerntätigkeit und sag in den richtigen Momenten „nein“.

Stadium 3: Vernachlässigen eigener Bedürfnisse

Eigenes Beispiel: Durch meinen Einsatz bei den Familien und die damit verlorene Zeit, hatte ich scheinbar keine Zeit mehr für meine eigene Familie oder meine Freunde. Gelebt habe ich nur noch am Wochenende. Ich litt an der FFH-Krankheit und habe mich montags schon aufs Wochenende gefreut. „Oh Gott Montag… Hoffentlich ist die Woche schnell vorbei…“ – „Gott sei Dank ist der Monat bald vorbei, genau wie mein Leben…“

In diesem Stadium ist gar nicht mehr genau klar, wieviel Energie du eigentlich hast. Stell dir deine Energie wie einen Akku vor. Wieviel Energie hast du eigentlich? Was sind Hobbys und Aktivitäten die du gerne gemacht hast, wofür du aber scheinbar keine Zeit mehr hast? Tu genau das, um dich vor dem Burnout zu schützen!

4. Stadium: Fehler, Vergessen, Verwechseln

Eigenes Beispiel: Wir waren verabredet? Meine Güte ich mache mich sofort auf den Weg!

In dieser Phase wirst du nachlässiger und machst auch Fehler bei Routineaufgaben. Du vergisst Termine, To-Do’s und wirkst auf dich selber zerstreut und desorientiert. Achtung: Solltest du diese Beschreibung als zutreffend wahrnehmen, bist du Burnout gefährdet! Sie benötigen dringend eine Pause und Entspannung.  

Die Progressive Muskelentspannung, oder das Autogene Training bieten dir einen leichten Einstieg in die nachhaltige Entspannung: https://www.johannes-förster.de/Kurse

Sei gespannt auf Teil 2 der Burnout Reihe und hinterlasse mir gerne einen Kommentar!

 

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  • Stressmanagement, sehr gut

    Hallo, auch ich bin ein Betroffener von Burn Out. Durch die progressive Muskelentspannung und das Seminar Stressmanagement habe ich viele Dinge mitgenommen, die mir das Leben erleichtern.
    Trotzdem gibt es immer noch Tage an denen ich mich überfordert und leer fühle, zum Glück sind es deutlich weniger geworden und ich habe an vielen Dingen
    wieder deutlich mehr Spaß.

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