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Ein starker Motor

Ein starker Motor!

Das vegetative Nervensystem, wird auch das autonome Nervensystem genannt, weil es ohne unser bewusstes beeinflussen funktioniert. Darunter fallen die typischen Vitalzeichen wie Atmung und Herzschlag, also das Herzkreislaufsystem. Aber auch die Verdauung, der Stoffwechsel und sämtliche Gehirnfunktionen werden darüber beeinflusst. Das VNS setzt sich aus den folgenden drei Nervensystemen zusammen:

Sympathisches Nervensystem (Energiebereitstellung und Verbrauch)

Parasympathisches Nervensystem (Energieaufbau und Speicherung)

Enterischen Nervensystem (Verdauung und Stoffwechselfunktionen)

Für Entspannungstraining sind die ersten beiden Nervensysteme besonders interessant, weil Entspannungstraining darauf abzielt, das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Energiebereitstellung und Energiespeicherung, herzustellen.

Sympathikus - Gaspedal

Diese zwei Nervensysteme Sympathikus und Parasympathikus sind vergleichbar mit einem Auto. Der Sympathikus ist das Gaspedal des Körpers. Je kräftiger das Gaspedal getreten wird, desto höher ist auch der Verbrauch, desto schneller kommst du vorwärts. Unzwar in Momenten in denen es erforderlich ist. Typische Momente sind: Arbeiten unter Zeitdruck, oder auf einen bestimmten Termin hin, Leistungssport und Wettkämpfe, aber auch das hinterherrennen hinter einem Bus.

Parasympathikus - Bremse

Das Parasympathische Nervensystem ist in diesem Beispiel also die Bremse, die es uns ermöglicht langsamer zu werden, oder völlig zum Stillstand. Steht das Auto und wird der Schlüssel abgezogen, erholt sich der Motor, wie es der Mensch im Schlaf, oder in Pausen tut. Nun wird deutlich, wieso es immer einen Wechsel zwischen Gas und Bremse braucht, denn irgendwann ist auch der größte Tank leer, oder der stärkste Motor überhitzt.

Entspannungstraining - Automatik fahren

Menschen die mit dem Autogenen Training, der Muskelentspannung, Meditation oder anderen Entspannungsverfahren arbeiten, trainieren also ihre Fähigkeit im richtigen Moment hoch, bzw. runter zu schalten, ohne das der Motor, oder die Kupplung schaden nimmt. Gut trainierte Menschen, fahren sogar Automatik. Übrigens: die Muskelentspannung und das Autogene Training kannst du bei mir als Onlinekurs, bequem von zu Hause erlernen! Dafür besuche: www.Entspannungshelden.de

Motorschaden – Was tun?

Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung ist mittlerweile bei vielen Menschen gestört. Sie stehen viel zu lange auf dem Gaspedal und geben Vollgas. Man könnte meinen je doller der Motor brennt, desto schneller fahren sie, um den Brand zu löschen. Doch ist der Motor erst einmal beschädigt, hilft meist nur ein Austausch oder die Reparatur. Das Auto ist des Deutschen liebste Kind heißt es und tatsächlich, ist etwas am Auto defekt, wird es schnell repariert.

Der menschliche Motor

Was beim Auto schnell behoben ist, ist beim Menschen deutlich schwieriger und scheint unwichtiger zu sein. Häufig führt ein unausgewogener Lebensstil nicht nur in die Erschöpfung, sondern richtet tatsächlich auch Schaden an den inneren Organen an. Denn schlägt das Herz ständig mit erhöhter Drehzahl, kann sich ein ungünstiger Bluthochdruck einstellen.

Die menschliche Abgaskontrolle

Ist die Atemfrequenz stets beschleunigt, so kann es zu Atemwegsinfekten kommen. Wie wichtig die Atmung ist, wird deutlich, wenn wir uns vor Augen führen, dass der Mensch nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überleben kann. Und dennoch: die meisten Menschen beschäftigen sich nicht mit einer gesunden Atmung, oder einem starken Zwerchfell. Eine Abgas Kontrolle würde ergeben, dass wir viel zu viel Co2 in unserem Körper ansammeln und damit ebenfalls Schaden anrichten.

Ölstand okay?

Sammelt sich unverhältnismäßig viel verbrauchter Sauerstoff im Körper an, so verändern sich Stoffwechselvorgänge und es kommt zum Nährstoffungleichgewicht. Eine überhöhte Drehzahl verhindert das Einlagern von Mikro- und Makronährstoffen und der Körper beginnt zu degenerieren, ähnlich dem Motor, der mit einem zu geringen Ölstand fährt. Fehlende Mineralien werden aus Knochen und Zähnen gezogen, so dass die Wahrscheinlichkeit auf Osteoporose steigt.

Warnsignale 

Natürlich wirken sich diese Prozesse auch auf die Psyche aus, so dass psychische Störungen nicht auszuschließen sind. Bist du schon einmal in den Urlaub gefahren und hast festgestellt, dass der Tank fast leer ist? Das hektische blinken der Tankanzeige kann ganz schön nervös machen. Oftmals spüren wir das Ungleichgewicht, oder unser Körper versucht uns zu verdeutlichen, dass wir mal bremsen sollten. Dennoch werden diese Signale häufig übergangen.

Entspannung für Leistung!

Um deinen Motor also langfristig leistungsfähig zu halten, ist der Wechsel aus Aktivität und Ruhe, aus An- und Entspannung ganz wichtig. Welche Inseln der Ruhe schaffst du dir in deinem Alltag? Wie hältst du deinen Motor fit? In welchen Momenten fährst du mit 220 km/h über die Autobahn?

Hier gehts zum Artikel über das Autogene Training
Hier gehts zur Progressiven Muskelentspannung
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