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Genießen leicht gemacht!

Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit sind selbstgemacht. Gönnen wir uns Auszeiten, Genuss und Muße, bleiben wir im Gleichgewicht und fühlen uns wohl. Verwehren wir uns eben diese Dinge, erscheint uns unser Leben oft trist und traurig. Reflektieren Sie an dieser Stelle doch einmal, wann Sie das letzte mal etwas genossen haben.

1. Gönnen Sie sich Genuss

Viele Menschen sind gehemmt sich etwas Gutes zu tun, bekommen ein schlechtes Gewissen oder schämen sich gar. Befreien Sie sich von diesem Unsinn. Lassen Sie die Lebensfreude und den Genuss zu, kosten Sie ihn voll aus. Oftmals halten uns Verhaltensmuster oder Glaubenssätze aus der Vergangenheit zurück diesen Genuss voll zu leben. Genussverbote sind unnötig und nicht Zeitgemäß. Lösen Sie diese beispielsweise im Präventionskurs Stressmanagement.

2. Nehmen Sie sich Zeit

Was so einfach klingt ist häufig in der Alltagshektik echt schwierig. Genuss funktioniert nur in der Ruhe und Entspannung. Sie legen sich ja auch nicht „mal schnell“ in die Badewanne mit Fichtennadelduft und Entspannungsmusik.

3. Genießen Sie bewusst

Konzentrieren Sie sich auf eine Sache und versuche den Genuss mit allen Sinnen zu erfahren. Haben Sie etwas leckeres zu essen bestellt? Dann stellen Sie den Fernseher aus und genießen Sie Gabel für Gabel. Legen Sie diese nach jedem Bissen ab, schließen Sie ihre Augen und genießen Sie! Versuchen Sie die Wahrnehmung möglichst im Moment zu halten und nicht an künftige Aufgaben oder vergangene Ärgernisse zu lenken.

4. Schulen Sie ihre Sinne

Sie kennen die fünf Sinne. Egal was Sie genießen möchten, involvieren Sie so viele davon wie möglich. Sie genießen es in der Natur zu sein? Umarmen Sie einen Baum, nehmen Sie einen Grashalm in den Mund, riechen Sie am Moos und streichen Sie über die Blätter. Spüren Sie den Wind auf ihrer Haut und atmen Sie tief durch!

5. Genießen Sie auf Ihre Art

Sie haben keine Lust auf Natur und Bäume? Suchen Sie sich etwas anderes. Auch Computerspielen kann Genuss sein, ebenso wie ein Schluck Wein oder ein guter Kaffee. Finden Sie Dinge die Sie genießen können. Bei mir sind es Motivationsschinken, also Bücher, aber auch gute Lieder mit denen ich etwas Besonderes verbinde. Bei anderen sind es Erinnerungen aus der Kindheit oder Entspannungsverfahren. Wie genießen Sie?

6. Genießen Sie lieber wenig, aber richtig!

Weniger ist manchmal mehr! Statt sechs Stunden Computer zu spielen, 24 Km zu wandern oder drei Pizzen zu essen, ist es häufig ratsamer lieber weniger, aber dafür häufiger zu genießen. Wir gewöhnen uns sehr schnell an Dinge die wir genießen. So wird es zum neuen Standard und verliert seine Wirkung. Das Wirkprinzip ist uns allen aus der Verliebtheit bekannt und verbirgt sich hinter dem Begriff der hedonistischen Anpassung. Gefühle die erstmals sehr besonders sind, werden schnell „normal“ und alltäglich.

7. Planen Sie ihren Genuss!

Planen Sie bewusst Zeiten für den Genuss ein, so genießen Sie quasi zwei Mal. Denn auch die Vorfreude suggeriert ihrem Gehirn Freude und Genuss. Zudem können Sie so davon ausgehen, dass Sie regelmäßig in den Genuss kommen, genießen zu können. Überlassen Sie es stattdessen dem Zufall, werden Sie Genuss als allererstes unterlassen wenn es mal stressig wird.

8. Genießen Sie kleine Dinge

Die kleinen Freuden des Lebens können bereits eine wahre Genussekstase auslösen. Achten Sie auf kleine Dinge in ihrem Alltag, wie das Kompliment, die Blume oder die Biene am Wegesrand. Lernen Sie die kleinen Dinge zu schätzen und entwickle eine natürliche Dankbarkeit!

Mehr zu dem Thema in: Kaluza - gelassen und sicher im Stress

 

 

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