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Wie du NEIN sagen lernst!

Wie du Nein sagen lernst!

Wann hast du das letzte Mal deine eigenen Bedürfnisse zurückgesteckt um jemand anderem einen Gefallen zu tun? Erinnerst du dich noch an die Gefühle die du dabei hatten? Ich wurde kürzlich von einem Kollegen gebeten seinen Dienst zu übernehmen. Eigentlich hatte ich einen eigenen Termin mit meiner Liebsten daheim. Aber ihm ist etwas wichtiges dazwischen gekommen, also habe ich den Dienst übernommen.

Jedes Ja zu ihm ist ein Nein zu dir!

Meine Partnerin  war gar nicht begeistert davon, dass wir unser Essen am Abend verschieben mussten aber es schien augenscheinlich okay zu sein. Als ich an dem Abend nach Hause kam, war die Laune natürlich nicht gerade auf dem Höhepunkt und die Enttäuschung spürbar.

In dem Moment wurde mir klar, das Ja zu meinem Kollegen war in diesem Moment ein Nein zu meiner Partnerin und ein Nein zu mir selbst. Seither versuchte ich mich im Ja bzw. im Nein-sagen etwas reflektierter vorzugehen und habe verschiedene Strategien dafür erarbeitet und kennengelernt.

Die richtigen Worte finden

Ein Nein wird häufig mit Widerstand oder mit Ablehnung gleichgesetzt. Wie so oft im Leben macht der Ton die Musik. Achte also zukünftig darauf, wie du Nein sagst. Lehnst du eine Bitte ab, dann begründe das Nein gerne, gerate aber nicht in die Rechtfertigung.

Gerne kannst du auch auf ganz empathische Art und Weise dein Mitgefühl gegenüber der Person äußern, die dich um etwas gebeten hat. Zeige Verständnis und lehne dann begründet ab.

Vielleicht kennst du die Situation, dass du mit einer schwierigen Aufgabe betraut werden sollst. Häufig nehmen wir solche Dinge an um es anderen zu beweisen. Wenn du es nicht tun willst, bedanke dich bestimmt und lehne wertschätzend ab. Betone dabei, das du dich geehrt fühlst, dass die diese Aufgabe zugedacht war.

Zwei andere Strategien können sein, dass du nur einen Teil der Bitte erfüllst oder aber einen Gegenvorschlag bringst, wie die Person ihr Anliegen ösen kann. So zeigst du, dass dir das Anliegen nicht egal ist.

Bedenkzeit verlangen

Unser Umfeld bittet uns schnell um einen Gefallen, besonders wenn wir in der Vergangenheit häufig ja und selten nein gesagt haben. Dabei geht es nicht selten um dringliche Dinge. Dringliche Dinge, dass weißt du ja bereits, sind häufig nicht wichtig und müssen auch nicht zwangsläufig von dir erledigt werden. Der natürliche Feind der Dringlichkeit ist die Zeit. Erbitte dir daher etwas Bedenkzeit, bevor du antwortest. Meistens erledigen sich die dringlichen Dinge dann schon ganz von selbst. 

Analysefragen

Nutze die folgenden Fragen zur Entscheidungsfindung.

          Was genau ist die Bitte, die an mich herangetragen wird?

          Möchte ich es wirklich tun, oder gibt es Widerstände?

          Wieviel Zeit und Energie habe ich gerade selber?

          Leidet etwas anderes darunter, wenn ich der Bitte nachkomme?

          Wer bittet mich um den Gefallen? Wie ist unsere Beziehung?

          Ist unser Beziehungskonto ausgeglichen? (Siehe auch: Beziehungskonto)

Und nun komm in die Umsetzung. Teste einige dieser Strategien aus und freue dich über mehr Freizeit und ein höheres Gefühl der Selbstbestimmtheit. Bald schon wirst du in einem weiteren Artikel erfahren, welche Strategien dein Nein noch leichter über deine Lippen bringen.

So wirst du zukünftig effektiv arbeiten: Stephen Covey die 7 Wege zur Effektivität

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